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Ein verstecktes Juwel

Angrenzend an das vieldiskutierte neue Ortszentrum hat sich ein Projekt etabliert, um das uns viele Ortschaften beneiden und beneiden werden.

Es nennt sich Dorfplatz und es baut darauf, dass sich Qualität durchsetzen und herumsprechen wird. Man stolpert nämlich nicht einmal unabsichtlich hinein, vor allem, wenn man sich unter dem Titel ‚Dorfplatz‘ etwas nach außen Größerem vorstellt.

Betritt man das Areal, eröffnet sich eine kleine, neue Welt. Den alten Gemäuern, die jahrelang fast unbemerkt dahinvegetierten, wurde mit viel Herz und Liebe ein neues Leben eingehaucht. Viele kleine Geheimnisse warten hier, entdeckt zu werden. Eines darf vorweg genommen werden: jedes einzelne hat sich eine Entdeckung verdient.

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Schade, dass wir unsere Bürger befragen

Am 29.03. fand in den heiligen Hallen des Wörderner Gemeindeamtes die erste Gemeinderatssitzung im Jahr 2019 statt. Neben der interessanten Holzkonstruktion im Plenarsaal (stammt übrigens vom lateinischen plēnum, die Vollversammlung) kann sich auch immer wieder so eine Gemeinderatssitzung interessant ‚entwickeln‘. Das müsste es grundsätzlich nicht, da die Agenden der Gemeinderatssitzung im Vorfeld in den Gremien und den einzelnen Parteien besprochen werden, wodurch es nach dem Verlesen der Anträge eigentlich nur noch zur Abstimmung kommen müsste.

Eigentlich.

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Unternehmen in St. Andrä – Wördern

Eine Gemeinde besteht nicht nur aus der Bevölkerung, der Natur und Infrastruktur, der Politik und Vereinen. Einen wesentlichen Anteil haben auch die lokalen Unternehmen, die nicht nur viele Services in der Gemeinde anbieten, sondern auch Arbeitsplätze schaffen. An dieser Stelle sollen Unternehmen aus der Marktgemeinde St. Andrä – Wördern ihre Dienstleistungen präsentieren. Immer gut zu wissen, was es bei uns denn alles gibt.

Unter Firmen StAW wird eine Unternehmensseite für die Gemeinde aufgebaut.

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Bürgerinteressen kommen hier nur alphabetisch vor den Eigeninteressen

Das neue Amtsblatt der Gemeinde ist da. Obwohl sich der Herr Bürgermeister auf Seite 26 bei der Eröffnung des Fitnessstudios ‚Zig Zag‘ abbilden ließ, darf man ihm keinen Zick-Zack-Kurs vorwerfen. Alles und jeden ignorierend beharrt er darauf, dass die Volksabstimmung eine viel zu geringe Beteiligung hatte. Ich lade ihn an dieser Stelle recht herzlich ein, sich meine Zeilen durchzulesen, warum die Beteiligung ganz im Gegenteil ein unglaublich starkes Zeichen der Bevölkerung war und warum man das keinesfalls links liegen lassen sollte.

Apropos links: sollte die Regierung nicht bald zur Besinnung kommen und das Ergebnis (selbst-)kritisch analysieren, dann braucht die SPÖ in der Gemeinde nicht mehr allzu viel unternehmen, um die Insel der echten Volksvertreter im Gemeinderat der Eigeninteressensvertreter zu sein.

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Fünfmillionenfünfhundertachtundvierzigtausend

Es ist etwas Ruhe eingekehrt. Auch andere Themen abseits des Sportplatzes finden wieder in die Gemeindepolitik zurück. Darüber werde ich in den nächsten Blogs berichten.

Die Ruhe wird uns gut tun. Unerheblich, ob die Akteure rund um den Masterplan nun etwas durchschnaufen oder Gras drüberwachsen lassen wollen, der eindeutige Aufruf der Gemeindebürger, in der Thematik zurück zum Start zu gehen, kann und darf nicht überhört werden. Sollten bis zur nächsten Gemeinderatswahl 2020 trotzdem die Baugeräte auffahren, würde es die Gemeinderegierungsparteien stimmenmässig wohl marginalisieren. Wegschieben ist aber auch keine Option. Es wird sich also was tun. Wann und was bleibt abzuwarten.

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Knapp zwei Drittel lehnen den Masterplan ab – eine Analyse

44% Wahlbeteiligung ist für die erste Volksbefragung in St. Andrä – Wördern und im Bezirk Tulln ein sehr schönes Ergebnis für die direkte Demokratie. Es war eine Wahl, die abseits von regulären Wahlen auf ein sehr regionales Ergebnis beschränkt war, das sogar innerhalb der Marktgemeinde nicht alle Bürger – abgesehen einem solidarischen Gedanken folgend – betraf.

44% sind so betrachtet sogar sehr positiv überraschend, ein wuchtiges (und wichtiges) Signal an die direkte Demokratie. Warum das so ist und was das Ergebnis aussagen könnte, werde ich hier zu analysieren versuchen.

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Volksabstimmung Masterplan St. Andrä – Wördern im Detail

Was erwartungsgemäß heraussticht: die betroffenen Wahlsprengel stimmen eindeutig gegen den Masterplan. Positiv bewertet wird er lediglich in zwei Wahlsprengel: Hadersfeld und Kirchbach, jene Ortsteile, die vom Ortszentrum weit entfernt sind.

Vorläufiges Wahlergebnis:

Wahlberechtigt: 8.425

Abgegebene Stimmen: 3.679 (43,67%)

Ja zum Masterplan: 1.280 (34,91%)

Nein zum Masterplan: 2.387 (65,09%)

Ungültige Stimmen: 30

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St. Andrä – Wördern hat entschieden – Masterplan wird ABGELEHNT

Vorläufiges Wahlergebnis:

Wahlberechtigt: 8.425

Abgegebene Stimmen: 3.679 (43,67%)

Ja zum Masterplan: 1.280 (34,91%)

Nein zum Masterplan: 2.387 (65,09%)

Ungültige Stimmen: 30

Jamaica garantiert nur ein Drittel Verbauung – Ortszentrum

Im Ringen um Argumente, den Ortskern mit mehr als 1.000 Neubewohnern zu fluten, wurde nun auch noch ein weiteres Argument konstruiert: die Jamaica-Regierung ‚garantiert‘ uns, dass nur ein Drittel verbaut werden wird. Wir können Danke sagen! Danke an die vorausschauenden Geeminderegierungen davor.

Ein Blick auf den Bebauungsplan, den es online auf der Gemeindeseite gibt, zeigt uns, dass wir im Bereich zwischen Gemeindeamt und Sportplatz 30% verbauen dürfen, am Sportplatze sowie auf den Köglgründen sind 40% erlaubt. Wenn man das also gewichtet, dann kommt man auf zirka 33%. Die Mathematiker unter uns werden rasch erkennen: das ist ein Drittel.

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Logisches Denken – auch keine Kernkompetenz der Jamaica-Regierung

Ursprünglich sollten 350 Wohnungen im neuen Orstzentrum errichtet werden. Woher stammen diese Zahlen? Das ist eine wichtige Frage in Hinblick auf die in ein paar Stunden stattfindende Abstimmung und die panikartigen Versuche der Jamaica-Koalition, das Projekt schönzureden. Beantworten können wir das nicht, aber zumindest kann man die Logiklücken des Schönredens aufdecken.

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