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Monat: November 2018 Seite 1 von 2

Knapp zwei Drittel lehnen den Masterplan ab – eine Analyse

44% Wahlbeteiligung ist für die erste Volksbefragung in St. Andrä – Wördern und im Bezirk Tulln ein sehr schönes Ergebnis für die direkte Demokratie. Es war eine Wahl, die abseits von regulären Wahlen auf ein sehr regionales Ergebnis beschränkt war, das sogar innerhalb der Marktgemeinde nicht alle Bürger – abgesehen einem solidarischen Gedanken folgend – betraf.

44% sind so betrachtet sogar sehr positiv überraschend, ein wuchtiges (und wichtiges) Signal an die direkte Demokratie. Warum das so ist und was das Ergebnis aussagen könnte, werde ich hier zu analysieren versuchen.

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Volksabstimmung Masterplan St. Andrä – Wördern im Detail

Was erwartungsgemäß heraussticht: die betroffenen Wahlsprengel stimmen eindeutig gegen den Masterplan. Positiv bewertet wird er lediglich in zwei Wahlsprengel: Hadersfeld und Kirchbach, jene Ortsteile, die vom Ortszentrum weit entfernt sind.

Vorläufiges Wahlergebnis:

Wahlberechtigt: 8.425

Abgegebene Stimmen: 3.679 (43,67%)

Ja zum Masterplan: 1.280 (34,91%)

Nein zum Masterplan: 2.387 (65,09%)

Ungültige Stimmen: 30

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St. Andrä – Wördern hat entschieden – Masterplan wird ABGELEHNT

Vorläufiges Wahlergebnis:

Wahlberechtigt: 8.425

Abgegebene Stimmen: 3.679 (43,67%)

Ja zum Masterplan: 1.280 (34,91%)

Nein zum Masterplan: 2.387 (65,09%)

Ungültige Stimmen: 30

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Jamaica garantiert nur ein Drittel Verbauung – Ortszentrum

Im Ringen um Argumente, den Ortskern mit mehr als 1.000 Neubewohnern zu fluten, wurde nun auch noch ein weiteres Argument konstruiert: die Jamaica-Regierung ‚garantiert‘ uns, dass nur ein Drittel verbaut werden wird. Wir können Danke sagen! Danke an die vorausschauenden Geeminderegierungen davor.

Ein Blick auf den Bebauungsplan, den es online auf der Gemeindeseite gibt, zeigt uns, dass wir im Bereich zwischen Gemeindeamt und Sportplatz 30% verbauen dürfen, am Sportplatze sowie auf den Köglgründen sind 40% erlaubt. Wenn man das also gewichtet, dann kommt man auf zirka 33%. Die Mathematiker unter uns werden rasch erkennen: das ist ein Drittel.

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Logisches Denken – auch keine Kernkompetenz der Jamaica-Regierung

Ursprünglich sollten 350 Wohnungen im neuen Orstzentrum errichtet werden. Woher stammen diese Zahlen? Das ist eine wichtige Frage in Hinblick auf die in ein paar Stunden stattfindende Abstimmung und die panikartigen Versuche der Jamaica-Koalition, das Projekt schönzureden. Beantworten können wir das nicht, aber zumindest kann man die Logiklücken des Schönredens aufdecken.

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Das Verkehrskonzept im Masterplan – powered by Pippi Langstrumpf

Ich mach mir die Welt – wide wide wie sie mir gefällt.

Gut für ein Kinderbuch, ungünstiger für eine Verkehrsplanung. Ja, stimmt schon, ein Masterplan beansprucht nicht, die perfekte Lösung für den fließenden und ruhenden Verkehr präsentieren zu müssen, aber so ein klein wenig darüber nachgedacht sollte bei der Erstellung des Werkes schon werden.

In der allgemeinen Analyse habe ich das Thema des Verkehrs bereits angeschnitten, es ist aber wert, da noch ein bisschen genauer einzuhaken.

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Ortszentrum – wie beim Masterplan über die Verbauung des Fussballplatzes gleich mehrere Elfmeter vergeben wurden

Über die Fehler des Masterplanes wurde hier bereits umfangreich berichtet. Zum einen läßt die Ausführung des Masterplanes sehr zu wünschen übrig, zum anderen ist das Werk trotz einer Wucht an Seiten ziemlich inhaltsleer und schwankt irgendwo zwischen „schau ma mal“ und  „könnt ma nicht“.

Masterpläne haben einen entscheidenden Vorteil: sie sind nicht definiert. Masterpläne können irgendwie alles sein. Dennoch, oder gerade deswegen, könnte man im Vorfeld der Erstellung eines Masterplanes über den Tellerrand hinwegblicken und nachsehen, wie das denn woanders gelöst wurde. Beispielsweise beschreibt ein sehr gut strukturierter Masterplan die Gestaltung der St. Pöltner Innenstadt: Masterplan St. Pölten

Im Vorfeld zur Volksabstimmung hört man immer wieder, eigentlich weiß ich gar nicht, worum es geht. Das ist insoweit sehr stimmig, da, liest man sich die Wortmeldungen der betreibenden Kräfte durch, auch auf dieser Seiten mit viel Unwissen geglänzt wird. So möchte beispielsweise die Vizebürgermeisterin eine „Verhüttelung“ der Gemeinde mit einer Verstädterung bekämpfen.

Es wurde so getan, als würde man mit einer Bürgerbeteiligung die Wünsche der Bevölkerung ermitteln und einarbeiten wollen. Von dem war man meiner Ansicht nach sehr weit entfernt. Wir stehen jetzt vor einem Masterplan, dessen Text wohl mehr Fragezeichen in die Gesichter der Interessierten zaubern wird, als davor überhaupt da waren.

Was hätte man aus einem partizipativen Prozess entwickeln können? Hier ein Versuch, die vergebenen Chancen zu definieren. Ein Versuch deswegen, da auch meine Darstellungen natürlich subjektiver Natur sind. Man kann es jedoch objektivieren, indem man die Hard-Facts (Überschriften im folgenden Text) durch ein intensives Bürgerbeteiligungsverfahren in Soft-Facts (hier noch als meine persönliche Meinung festgehalten) umwandelt. Natürlich ist das ein beschwerliches Verfahren, jedoch sprechen wir von einem Eingriff, mit dem noch viele Generationen leben werden (müssen).

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DER Masterplan. Also genau gesagt der Entwurf. Mehr bekommen wir wohl nicht mehr.

Da ist er also. Der Masterplan. Also nicht ganz. Natürlich stimmen wir am Sonntag über DEN Masterplan ab, 4 Tage vor der Abstimmung ist aber immer noch lediglich ein Entwurf auf der Homepage der Marktgemeinde St. Andrä – Wördern. Die Datei trägt den entsprechenden Namen Masterplan_Vorabzug.pdf, bezeichnet wird dieser auf Seite eins als GZ ENTWURF. Schön, wenn man die Ausrede zum Dokument gleich auf der ersten Seite dokumentiert …

Downloadseite der Gemeinde

Direkt zum Download des Masterplanes

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Der Masterplan – ein Pamphlet gegen die Bürger der Wohlfühlgemeinde?

Der Masterplan ist erst vor kurzem über einen Download auf der Gemeindeseite online verfügbar. Wohl aus Berechnung, damit man sich nicht allzu sehr damit beschäftigen kann. Ein kluger Schachzug, weil allzu genau sollte man es sich nicht durchlesen.

Ein Auszug aus den Fehlern im Masterplan. Es wurde nicht explizit danach gesucht, aber manchmal konnte man nicht einfach darüber hinwegsehen. Welche Qulität der Inhalt des Masterplanes hat, nachdem dieser nicht einmal korrekturgelesen wurde, überlasse ich der Phantasie des werten Lesers.

Ja, es steckt Herzblut drinnen. Aber lediglich als geschriebenes Wort in der Einleitung von Herrn Bürgermeister Titz. Das war’s dann aber auch schon. Was sich in den knapp 70 Seiten danach dem interessierten Leser eröffnet, ist an Lieblosigkeit, Ungenauigkeit und fehlender Präzision sowie Inhaltslosigkeit kaum zu überbieten. Ich schwanke noch zwischen ‚Themenverfehlung‘ und ‚Unterstufen-Klassenarbeit‘. Bei einer ‚Klassenarbeit‘ wären die orthographischen Fehler wenigstens deutlich reduziert gewesen.

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Sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin, dürfen die Bürger verlangen, dass Sie sich als leitende Ortspolitikerin in der örtlichen Raumplanung auskennen?

Hier ein Statement der Vizebürgermeisterin und Vertreterin der Grünen zu DEM Thema in unserer Gemeinde, die Verbauung des alten Sportplatzes in St. Andrä – Wördern. Die Grünen sind übrigens intensive Befürworter dieses Projektes. Etwas, das ich kaum verstehen kann.

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